Kindersport
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Feste, Faszien, Fantasie

Anfang September starteten im GSV sportlichen Festwochen. Anlass für diesen besonderen Event war unser 15 Jähriges, dessen Höhepunkt uns mit der Mitgliederweihnachtsfeier am 3. Dezember erwartet.

Jetzt ging es erstmal darum, uns mit verschiedenen sportlichen Aktionen, aber auch Vorträgen und speziellen Trainings, dem Thema Faszien zu widmen. Das Interesse war enorm, die Beteiligung ebenso, der Faszienkurs im Nu ausgebucht. 

Das lässt hoffen für künftige Projekte im Rahmen der von uns angebotenen Präventionskurse. 

Vor drei Jahren nahmen wir Abschied von den bis dahin jährlich stattfindenden Innenhof-Sommerfesten. Warum diese jetzt nicht wieder ins Programm aufnehmen, fragten wir uns, und kreierten für unsere Mitglieder kurzerhand einen Sommerfest-Brunch. Das war, salopp gesagt, der Kracher, ob seines überaus leckeren, optisch und geschmacklich äußerst gelungenen, vielfältigen Speisenangebots.

Den Gästen wird es gefallen haben, denn es wurde mächtig getafelt und am Ende  konnten sich einige nur schwer aus der gemütlichen Runde verabschieden. Am frühen Nachmittag mussten sie dann aber doch der Mannschaft des Kindersport „Purzelbaum“ weichen, die an gleicher Stelle zum großen Kinder-Sommerfest eingeladen hatte.

Attraktion des Vormittagsprogramms war übrigens die von uns selbst gebaute Russische Schwingkegelbahn. Noch etwas verbesserungswürdig zwar, aber trotzdem der Anlass für viel Spaß und ein wenig Bewegung.

Lange vor Beginn strömten die ersten Familien herbei und wer es nicht selber gesehen hat, glaubt es nicht: Der Hof konnte die Besuchermenge bald kaum noch fassen. Allenthalben lockten Attraktionen, sportliche Aktionen für die vielen Kinder, reichlich Kuchen-Leckereien und als Überraschung das Zirkus-Zauber-programm von Koch-Clownin Cindy. Dicht gedrängt folgten die Kleinen dem fantasievoll-lustigen Programm und staunten und wunderten sich ein ums andere  Mal über die witzigen Zaubereien.

Also, auch bei den Kindern herrschte tolle Stimmung und weiterhin heftiger An-drang bis zum Abend. Die Letzten verließen den Hof erst, als Bratwurst, Kuchen und Fasslimo längst ausverkauft waren und die ersten Stühle hochgestellt wurden. 

Für die, die es eher sportlich-ruhig und doch eine Herausforderung mögen: Am Sonnabend, 17.9., 9 Uhr startet unsere Spätsommer/Frühherbst-Wanderung über 10 km. Start: Straßenbahnhof Angerbrücke, Ziel: Bürgermeister-Müller-Haus. Unentwegte können ihren Weg über weitere acht Kilometer um den Cospudner See bis zum Pier 1 fortsetzen. Mit dabei sind Wanderleiter Frank Finke und GSV-Betreuer. Mitzubringen sind: Gute Laune, ordentliche Wanderschuhe und Getränke. 

"Frohe" sportliche Weihnachten

Dem Dramaturgen des Abends hatte es gefallen, die auf den Namen „Mexikanische Hühner“ getaufte Nummer am Ende des Programms zu platzieren. Gute Entscheidung! 

Außer dass das Publikum jetzt DEN echten Höhepunkt des mehr als anderthalbstündigen Bühnen-Programms erlebte, der farbig, lichttechnisch brillant und äußerst stimmungsgewaltig daher kam, wurde es auch noch einmal so richtig verwöhnt: Witzig, die grellbunten, in Neonfarben leuchtenden, mannshohen Handpuppen-

Fanta-siehühner (selbstgenäht von Franziska Mißbach und der Bastelgruppe um Renate Brix). Die rockten u.a. mit ACDC und Queen die Bühne, Bravorufe und Zugabe quasi vorprogrammierend.

Dabei war der Abend schon reich an spaßigen, gefälligen Nummern. Dass nicht alle immer so gut rüberkamen, lag auch an einer sicher nicht vorhersehbaren licht- und hörtechnischen Panne. Allein, der Wille zählte und das Bemühen, es dem gelungenen Abend aus 2014 gleichzutun. Nicht umsonst war der Saal mit 

Gästen fast zu gut gefüllt und die Erwartungen entsprechend.

Die wurden nicht enttäuscht: In einem abwechslungsreiches Sketch-Gesang-Nummernprogramm wurden wenig ernst Sport, Sportler und deren Macken kolportiert. Ein Highlight war denn auch die Demonstration des eben erfundenen Männer-Synchronschwimmens. Wie im Wassersport allgemein üblich, präsentierten sich Mario, Kai und Micha eher spärlich bekleidet, aber dafür mit groß dimensionierten GSV-Leuchtfarben-Logo auf den muskulösen Rücken, und tauchten und prusteten, was das piranhavolle Wasser hergab. Auch diese an Eleganz und Grazie reiche Darbietung musste vollends wiederholt werden, was die Hauptdarsteller und ihre 

Waden-Double an die Grenzen ihrer Leidensfähigkeit brachte.   

Daneben produzierten sich Pierre und seine über- und untermotivierten Sportler, Jessi und ihre Aschenputtel-Weihnachtsmärchen-Variante sowie Jörg und Micha mit den Cheerleader-Mädels aus Büro und Rezeption mit einem Song-Medley der eher unsportlichen Art („Auf’m Ergo vor mir sitzt ne dralle Biene …“).`

Wenn auch die anschließende Versteigerung (Werbeslogan: „… von Dingen, die sie nicht mal im Internet kaufen können“) nicht die gewünschte breite Aufmerksamkeit erzielte, war die Feier – so der allgemeine Tenor – dennoch gelungen. Auch, weil ein besonderes Anliegen den Abend mitbestimmt hatte und letztlich erfolgreich war: Seit Jahren unterstützt der Kindersport „Purzelbaum“ das Kinderhospiz „Bärenherz“ Markkleeberg mit Spenden und tatkräftiger Hilfe bei kleinen Sportevents. 

In diesem Jahr wollten wir es dem Kindersport gleichtun und organisierten einen Weihnachtsmarkt aus Basteleien und weihnachtlichen Mitbringseln unserer Mitglieder, die wir am Rande der Weihnachtsfeier verkauften. So sind mit dem Erlös aus dem Adventsbasteln des „Purzelbaum“ immerhin 500 € an Spenden zusammen gekommen, die wir an das Kinderhospiz überweisen werden!

Vielen Dank allen Spendern!

Vielleicht kam ja Weihnachtliches in diesem Jahr auf unserer Feier zu kurz. Aber dem Anliegen an Weihnachten, gerade in der Zeit der Besinnung mit dem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, auch die Menschen neben uns und deren Schicksal wahr zu nehmen, haben wir auf unsere Weise entsprochen.

Michael Günther 

Männersynchronschwimmen
Mexikanische Hühner
Probe
Sockentheater
Weihnachtsmarkt
Sportstunde mit Pierre
Musikmedley Jörg + Micha
Abschlussbild

14. Herbstfahrt am 11.10.2015 - Galle, Gerhardt, GHC*

Diese Fahrt ins „Land der Frühaufsteher“ war so voll gepackt mit Eindrücken, dass mancher regelrecht hingerissen seinen Gefühlen freien Lauf ließ: Angesichts der riesigen Bagger in Ferropolis, der Stadt aus Eisen am Rande das Gremminer Sees, seufzte Regina S.: “Ach, so ein Ding wollte ich immer fahren. Und was bin ich geworden? Bibliothekarin!“

Dabei hätte gerade ihr bei der Fahrt zuvor durch Mühlbeck das Herz aufgehen müssen. Hier haben fleißige Menschen weit über 100.000 Bücher allein in einem (!) Antiquariat gesammelt. Aber es gibt wenigstens sechs davon und so trägt der kleine Ort am Rande der Großen Goitzsche bei Bitterfeld nicht umsonst den Beinamen „Buchdorf“.

Diese und andere interessanten, für so manchen neue, Impressionen gab es bei unserer sonntäglichen Fahrt nach GHC -  Gräfenhainichen, der kleinen Stadt am Rande der Dübener Heide. Warum gerade GHC? Weil dieser kleine Flecken mitten im Land Sachsen-Anhalt so viele berichtens- und liebenswerte Dinge bereithält, von denen die wenigsten Ausflügler auch nur den Hauch einer Ahnung hatten.

Ob das sehr lohnenswerte Ausflugsziel Goitzsche, oder Gräfenhainichen mit seinem kleinstädtischen Charme und der Erinnerung an das erste Visionskino der DDR und den art-deco-Wasserturm, das Wirtshaus Schacht Barbara und schliesslich die alte Bauschlosserei von August Reinhard, alles fand das ungeteilte Interesse der Busreisenden vom GSV.

Das Highlight allerdings war der Nachmittag samt Kaffeetrinken in der historischen Bauschlosserei August Reinhard. Hier hat der gleichnamige Verein über Jahre Zeugnisse der Jahrhundertwende 1900 aus Handwerk und Leben gesammelt und versucht, dieses Erbe zu erhalten. Prunkstück des Ganzen ist ein original erhaltener Kolonialwarenladen, der versteckt hinter den jeweils aktuellen Angeboten, die Zeiten überdauerte (www.eisen-reinhard.de), und der allein diesen kleinen Ausflug wert war! 

*GHC ist auch die Heimatstadt von Johann Gottfried Galle, dem Entdecker des Neptun, und Paul Gerhardt, einem evangelisch-lutherischen Theologen, der als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter gilt.

 

Spätsommer- oder Frühherbst-Wanderung?

Der Morgen war frisch, es zog um die Ecken, der Herbst schien sich ankündigen zu wollen. Die anfängliche Befürchtung, die frühmorgendliche Kühle würde die Wanderer vom Kommen abhalten, wich schnell. Pünktlich zur verabredeten Stunde warteten alle gutgelaunt und wanderlustig eingangs des Mariannenparks auf den Start zu unserer 2. GSV-Sommerwanderung.

Die Führung übernahm wie zuletzt Wanderleiter Frank Finke, der sogleich Richtung und Tempo vorgab. Das war anfangs straff, mäßigte sich aber und die eine oder andere kurze Pause sorgte dafür, dass keiner aus der 50 köpfigen Truppe den Anschluss verlor.

Jede Wegbiegung indes brachte neue, spannende Aussichten auf die abwechslungsreiche Wald-Wiesen-Feldflur. Gastliche Dörfer zogen an uns vorüber, die nahe Stadt schien weit weg und nur ein in der Ferne auszumachen-des Hochhaus oder der kurz auswallende Lärm der nahen Autobahn erinnerten uns daran, dass wir uns mitten in Leipzig befanden. 

Umso schöner die herrliche Parthenaue mit ihrer üppigen Ausstattung an Pflanzen und mancherlei Biotop. Sehr schön anzusehen: Die üppigen Wiesen in der Nachbarschaft des kleinen Flüsschens, die abgeernteten Felder und die urwüchsigen Bäume an den Feldrainen. 

Wir passierten das Schloss Schönefeld, den Abtnaundorfer Park und den Bagger, den traditionsreichen Badesee in Thekla, den man in den vergangenen Jahren neu gestaltet und u.a. mit einem neuen, großen Kinderkletterplatz ausgerüstet hat. Von dort aus ging es durch die alten Dörfer Portitz, Plaußig und Seegeritz nach Taucha. Am Ende führte uns der Weg 13 km entlang des Partheflusses, bevor wir gegen Mittag das ausgedehnte Arial des Gut Graßdorf mit seinen vielen schön anzusehenden Reitpferden passierten, um schließlich im gleichnamigen Landgasthof sehr ordentlich bewirtet zu werden. 

Gerade da ging ein kurzer Regenschauer nieder, so als ob er uns zu liebe gewartet hätte, bis wir Unterschlupf vor ihm gefunden haben.

Die allgemeine Bewunderung allerdings erntete Wanderer Heinrich Schmidt. Obwohl 92 Jahre, war er zu jeder Zeit im Pulk zu finden. Ging es an die Pausen, wurde er nicht müde, Interessantes am Wegesrand auszumachen (Foto).

 

Heiß, heißer, am heißesten … ... ging es zu bei der Kindersport-„Purzelbaum“-10. Geburtstagsfeier

Das hatten die Macher rund um Conny Müller und Anna Pelz nicht zu hoffen gewagt: Dass trotz tropischer Hitze an diesem Sonntag und mancherlei Parallelveranstaltungen, so viele Kinder mit ihren Eltern in die Lessingstraße kommen würden, um dort Geburtstag zu feiern.

Außer dass das Wetter super mitspielte, war die Verlockung doch zu groß, schließlich hatte sich eine echte Feuerwehr angesagt und mancherlei Spiel und Spaß rund um Dschungel und Rummel warteten auf die Geburtstagsgäste. 

Weil der Innenhof für die vielen Attraktionen nicht ausreichte, war an diesem Nachmittag die Straße vorm Verein kurzerhand gesperrt. Dort tobten die Kinder auf einer Riesenrutsche und einem Spielmobil. Es konnte nach Herzenslust geklettert, gehangelt und gekrabbelt werden. Während die Großen sich den von Vereinsmitgliedern gebackenen Kuchen schmecken ließen, absolvierten die Kleinen – angetan als Feuerwehrleute mit Helm und feuerfester Warnweste – den witzigen Feuerwehr-Parcours.

Auf dem Innenhof vergnügten sich die kleinen Besucher derweil auf einem lustig-bunten Karussell und einer prallen Hüpfburg. Wer etwas gewinnen wollte, drehte am Glücksrad oder zog ein Los aus der großen Lostrommel. Derweil sich die Mädchen in der Schminkecke mit Schmetterling und Glitzer verzieren ließen, stellten die Jungen ihr Geschick beim Büchsen- und Ringewerfen unter Beweis. Für die Treffsichersten gab es Preise und für die weniger Glücklichen ein Trostpflaster.

Wie leergefegt waren plötzlich Hof und Straße, nachdem das Martinshorn einer nahen Feuerwehr die Kinder „alarmiert“ hatte. Mit zwei dicken Rohren in die Luft sprühend, sorgten Feuerwehrmänner mit einem Wasservorhang für Abkühlung, ganz viel Spaß und einen großen Regenbogen. Selbst die Eltern und Großeltern hielten sich jetzt nicht mehr zurück und genossen das kühle Nass.

So erfrischt und auf weitere Überraschungen gespannt, boten sich den Besuchern nun Dschungel-Mitmach-Geschichten mit Friedhelm Bretschneider, einem Musiker und 

Klangtherapeuten in den dschungelig geschmückten Sporträumen und auf dem saharaheißen Hof die Hip-Hop-Kids sowie Mitmach-Tanz mit Franzi. Währenddessen Stelzenläuferin Paola für die Kinder Luftballontiere knetete, malten Mädchen und Jungen mit bunter Kreide große rote Feuerwehrautos und mutige Feuerwehrmänner beim Löschen von Bränden auf das Straßenpflaster.

Es gäbe noch viel zu erzählen von diesem kunterbunt-entspannten Nachmittag, der vor allem dem Macherteam in Erinnerung bleiben wird: Weil er rundum gelungen war und ein toller Spaß für alle Beteiligten!

Gibt es die perfekte Weihnachtsfeier?

Wenn alle Zutaten stimmen, wenn Engagement und ganz viele Ideen im Spiel sind und wenn man dem Team anmerkt, dass es an diesem einen Abend den ganz großen Wurf landen will, dann wird die Feier (fast) perfekt!
Neben einem mit witzigen Ideen gespickten lockerlustigen Programm, dargeboten von mehr als 30 GSV-Mitarbeitern, gab es ein tolles Buffet und dann ein gemütliches Beisammensein in weihnachtlicher Atmosphäre.
Ob Tanz, Chor, Sketch oder Moderation, jede Darbietung des abwechslungsreichen und kurzweiligen Abends war ein Höhepunkt für sich und hätte den Ruf nach einer Zugabe verdient gehabt. Die bekam schließlich das Luftpumpenorchester, mit seiner frechen, inbrünstigen (wohl etwas getürkten) Darbietung des Ungarischen Tanzes Nr. 5.
Danke also allen Beteiligten für diesen tollen Abend, von dem die Gäste sagen, dass sie ihn wieder haben wollen.

Also legen wir nach 2015, mit einem ähnlich flotten Programm und (fast) perfekter Unterhaltung!